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  Sonntag - 07.01.07  
 
Ein wahrer Höllentrip- doch die Hölle meint es gut mit uns!

Was haben die Monsterband LORDI und die Behinderten in Deutschland gemeinsam? Richtig: Sobald sie an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen, schocken sie erst einmal all diejenigen, deren Denken NUR in traditionellen Mustern verankert ist. Traditionelle Muster bedeuten in diesem Fall –nach eigener Erfahrung der Autorin: Auf dem Grand Prix d’Eurovision dürfen nur sanftmütige Schnulzen gesungen werden, und wer eine Behinderung hat, muss auf alle Fälle in der Werkstatt für Behinderte arbeiten... und hat sich nur „zahme“ Freizeitvergnügungen zu wünschen. Würde alles Obgenannte in der Praxis tatsächlich so umgesetzt, wäre die Welt in der Tat ein besserer Ort. Weniger Menschen würden aufgrund spontaner Schrecksekunden in Ohnmacht fallen oder einen Herzkasper bekommen, und weniger Gehirnzellen würden verbraucht, weil man sich ja über Ausnahmen von der Regel keine Gedanken mehr machen müsste.
Aber die Realität sieht anders aus! LORDI erschüttern mit ihrem Album THE AROCKALYPSE (Wortneuschöpfung: Eine Apokalypse mit Rockmusik) die typische Vorstellung von Rock and Roll und mit ihrer durch Fernsehen und Zeitung bekannten Bühnenshow das klassische Schönheitsideal. Im September und Oktober 2006 bringen sie dann auch europaweit Konzerthallen zum Erbeben und Erzittern. Unter den potenziellen Gästen des originellen Grusel-Varietés befindet sich auch Jalicano-Redakteurin Friederike Hesselmann, 25, mit leichter angeborener Gehbehinderung. Ich kann zwar relativ ausdauernd laufen, nicht aber über einen längeren Zeitraum stehen. Trotz pessimistischer Arztprognosen von vor einem Vierteljahrhundert führe ich ein selbstständiges Leben, studiere und gehe in meiner Freizeit gern auf ausgefallene Konzerte. Also auch zu Lordi. Mit anderen Worten: Ein Schreckgespenst des Sozialsystems trifft auf die Supermonster des Rock.
Dieses Höllenabenteuer bedarf natürlich einiger Vorbereitung. Zunächst muss die Verfügbarkeit von Sitzplätzen bzw. gesicherten Stellplätzen für Rollstühle für das Konzert in München geprüft werden. Die freundliche Dame vom Kartenservice weiß darüber natürlich nicht Bescheid, aber sie vermittelt mich großzügig an den örtlichen Veranstalter in München. Antwort von diesem: „Nein, da gibt es nichts, und da kann Ihnen auch nichts zugesichert werden.“ Wie schade, dass man sich da für die zahlenden Kunden auch nichts einfallen lassen kann, außer der Auskunft, dass „das Publikum meistens kulanterweise Platz mache.“ Na, das möchte ich erleben, wie es aussieht, wenn eintausend ausgeflippte Monsterfreaks kulanterweise Platz machen! Eine sehr aktive, auf den Rollstuhl angewiesene Freundin empfiehlt mir, in diesem Fall mit mehreren Personen, die größer und kräftiger sind als ich, auf das Konzert zu gehen und mich auf etwas Erhöhtes wie eine Heizung hieven zu lassen. Aber die Anwesenheit solcher Menschen und Sitzgelegenheiten ist ja nicht immer vorauszusetzen- also ist die zweitbeste Lösung die Kontaktaufnahme mit dem deutschen Management. An dieser Stelle ein ganz großes Lob und Dank an den freundlichen Herrn von Drakkar Records, der meine e-mail noch am selben Abend beantwortete. Selbst wenn er mir keine Genehmigung erteilen konnte, vor der Bühnenabsperrung oder an einem ähnlichen Platz außerhalb des normalen Zuschauerraumes zu sitzen, und mich seinerseits weitervermitteln musste- es ist durchaus nicht selbstverständlich, bei derartigen Anfragen derart nett und prompt „geholfen zu werden“. Ich hoffe sehr, dass der Monster-Manager in naher Zukunft auch unter den normal sterblichen Rock-Vermarktern Nachahmer findet.
Schließlich bekam ich eine ebenfalls sehr nette e-mail vom örtlichen Veranstalter, dass im Backstagewerk München „Behinderte aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall in den Bühnengraben gelassen werden können“, es aber tatsächlich einen gesicherten Ort für Behinderte und ihre Begleitpersonen, mit guter Sicht auf die Bühne, gebe. Das stimmte mich optimistisch genug, Tickets für mich und zwei monstervernarrte Freundinnen zu besorgen. Wenige Wochen vor dem Konzert dann der Schock: Der Veranstaltungsort wurde geändert, und die Georg-Elser-Halle bot keine Sitzmöglichkeit für Rollstuhlfahrer. Ich hatte Angst vor der tobenden Menge, aber... no risk no fun.

Mein örtlicher Behindertenverein leiht mir sogar ohne bürokratische Komplikationen einen Rollstuhl und bemüht sich total, dass dieses schon etwas ältere Exemplar auch stabil und funktionsfähig mit auf das Rock-Event konnte. Auch die Zug- und Busfahrt in eben diesem Rollstuhl geht ziemlich reibungslos dafür, dass ich normalerweise keinen Stuhl benutze. Ich habe eigentlich Angst vor dummen Anreden nach Art „Die kann ja aufstehen, wozu braucht die dann nen Rollstuhl“- aber im Gegenteil, alle Passanten sind hilfsbereit und liebenswert. Größere Probleme traten erst in München auf, da wir keinen Plan hatten, wo sich in den diversen U-Bahnhöfen Aufzüge oder Rampen befanden. Drei Menschen und ein Rollstuhl im magischen Irrgarten! Wir behelfen uns schließlich mit Rolltreppen, immer nach dem Muster: Bremse rein, Friederike raus, Bremse raus, Elly*) und Nina*) bugsieren Rollstuhl irgendwie Rolltreppe runter. Fazit: Sehr nervig für alle Beteiligten- und was macht ein Rollstuhlfahrer in dieser Situation, der sein Gefährt nicht verlassen kann? Kleiner Vorschlag an die Stadtverwaltung: Aufzüge besser ausschildern!

Nach dem Höllentrip endlich der Konzertbericht....
Nach diesem Trip durchs Zauberlabyrinth kommen wir um ca 16 Uhr an der Konzerthölle... äh... halle an, wo schon vereinzelte schwarz gekleidete Gestalten sitzen und an einem Kiosk auf dem Vorhof ihren Hunger und Durst stillen. Obgleich Lordi u.a. mit einem Song namens „Chainsaw Buffet“, Kettensägenbuffet, von sich reden gemacht haben, geht es bei diesem Imbiss sehr gesittet zu und es gibt (wider Erwarten?) auch nur normale Speisen. Nach und nach trudelt ein sehr gemischtes Publikum, die meisten Personen wohl zwischen 20 und 40 Jahren alt, vor der Elser-Halle ein. Teenager unter 18 sehe ich nur einen bewusst. Diese junge Dame kommt in Begleitung ihres Papas, der mit seiner Jeansjacke unter lauter Gothics und Metallern sein Bestes gibt, auch ein wenig cool zu wirken. Finde ich toll, dass die Tochter nicht allein in die „Hölle“ geschickt wird. Häufig senden die Lordi-Fans durch Aufnäher auf ihren Jacken und Taschen lautlose, aber doch sprechende Signale, welche Bands sie sonst noch mögen. HIM, Nightwish... Monsterkostüme sind seltsamerweise in der Fan-Garderobe kaum zu finden, doch hier mutmaßt eine Besucherin im Kostüm, dass viele Leute die Maskerade wohl nicht selbst tragen wollen, wenn sie die einzigen Monster im Publikum sind. Käme jetzt eine ganze Gruppe in entsprechender Verkleidung, wäre es wohl etwas anderes. Selbst trägt die junge Dame ein mit Kunstblut verziertes Sackleinen und wird in der Halle auch noch eine Zombiemaske und einen Zylinder in Finnlands Nationalfarben aufsetzen. Mein Kommentar: „Das find ich aber kreativ, dass DU dich trotzdem verkleidet hast.“
„Nein,“ sagt der Lordi-Fan entschieden. „Kreativ ist das da.“ Sie zeigt ein Foto von einem kunstvollen Gewand, das eigentlich zur Zombiemaske getragen werden sollte. Dies hat aber irgendwelche Verzierungen, welche aufgrund einer mir unbekannten Brandschutzverordnung nicht in die Elser-Halle dürfen. Seltsam.
Schätzungsweise 2000 Menschen in Zivil und circa drei Monster betreten um kurz nach 20 Uhr die Konzerthölle. Zeit zum Getränke kaufen und Quatschen bleibt noch genug, denn angeblich beginnt die Vorband THE DOGMA wegen technischer Probleme erst um 21, Lordi um 22 Uhr. Was meinen Rollstuhl anging, so hatte ein netter Roadie vermutet, dass da „bestimmt noch ein paar mehr“ kämen und diesen einen Platz zuweisen würde, wenn es so weit wäre. Ich blieb aber die einzige... von daher gilt ab jetzt: Ein Rollstuhl allein gegen die hüpfende Menge. Meine Begleiterin Elly, ich und mein schickes „Auto“ stürzen uns für die Monster ins Gewühle. Sicherheitstechnisch hat der Roadie Erbarmen mit uns und platziert uns schräg neben der Bühne, wo das Gedränge nicht so groß ist. Verglichen mit dem Ansturm auf Teenie-Bands (wer kennt ihn nicht aus seiner wilden Jugendzeit?) sind die Fans jedoch relaxed und freundlich. Man kann sogar noch mal ohne größere Probleme an die Bar oder aufs Klo, bevor die Show losgeht...
Endlich. Die plötzliche Verdunkelung der Bühne verrät, dass sich THE DOGMA im Anmarsch befinden. Fast direkt vor meiner Nase prangt zwar eine schiefergraue Säule mit dem rotleuchtenden vertikalen Schriftzug „Lordi“, doch die Herren auf der Bühne passen so gar nicht zur Beschreibung einer Monstersippe. Eher im Gegenteil. Jung, hübsch, knackig heißt die Devise. Sind das nun Märchenprinzen, die nur gekommen sind, um die Frauen im Zuschauerraum vor den blutrünstigen Ungetümen zu bewahren? Eigentlich auch nicht. Sie bieten mit kräftigen Gitarrensounds und viel Headbanging (ich habe sogar ab und zu Aussicht auf die fliegenden Haare des Sängers) das richtige Aufwärmtraining zum Mitrocken bei der Monstershow. Ihr Stil ist jedoch ein ganz eigener, schwer zu beschreiben, geht meiner Meinung nach in Richtung Heavy Metal/Power Metal, wird zum Ende der Performance auch mit einer Prise Romantik gewürzt.
„Und jetzt überlassen wir euch LORDI!“ verkündet der gut aussehende Rocker nach etwa einer Stunde. Auch wenn THE DOGMA im Allgemeinen sehr gut angekommen sind- bei der bloßen Ankündigung der finsteren Dämonen bricht die ganze Halle in monstermäßiges Geschrei aus. Leider bleibt die Bühne noch eine ganze Weile leer, bevor sie sich in eine musikalische Geisterbahn verwandeln kann... wahrscheinlich sind die Ungeheuer noch beim Schminken bzw. es fällt ihnen schwer, ihre Höllengräber zu verlassen. In der Zwischenzeit erscheint Elly und mir eine energische Zuschauerin wie ein Engel, denn sie bittet den Security, ob er nicht irgendwie einen Platz schaffen könnte, dass meine Begleitung und ich auch wirklich was sehen. Prompt schiebt der junge Mann das Absperrungsgitter extra für mich ein Stück zurück- wow. Ich sehe später bei der Show wirklich alles außer KITA, den Alien an den Drums. Abgesehen davon habe ich durch meine Sitzposition einen feinen Einblick in Mr.Lordis Requisitenlager neben der Bühne- mit Grabsteinen, Laternen, verschiedenen Schreckenswerkzeugen und allem, was eine Konzerthölle so schön schaurig macht.
Endlich- irgendwo aus dem Halbdunkel Richtung Requisitenlager tauchen fünf graue Gestalten auf. Sie gehen langsam, in schweren, klotzigen Schuhen, mit gesenkten Köpfen, soweit ich das sehen kann, auch noch mit grauen Kopftüchern. Ob es für sie schwierig ist, in unserer auf perfekte Schönheit getrimmten Welt unsichtbar zu bleiben? Über Lautsprecher verkündet eine Stimme, dass es trotz Ankündigung nie technische Probleme gegeben habe, sondern dass wir alle (nach Gedächtnis aufgeschrieben) nun gefangen seien und es haarklein mitbekommen würden, wie die Monster die Weltherrschaft an sich reißen. Das Publikum kreischt teils auf vor Grusel, teils traut es sich schon gar nicht mehr, auch nur einen Mucks von sich zu geben. Dafür kommt die Stimme aus dem Lautsprecher nun umso lauter: „This is.... THE AROCKALYPSE!“
Die Kinder der Finsternis treten endlich ins Rampenlicht. Wie eh und je sind sie so hässlich, dass sie gleich wieder auf seltsame Weise schön sind. Im Gegensatz zu „normalen“ Rockbands machen sie nicht viele Worte. Keine einzige Erklärung über frühere Höllengigs, keine in die Menge geschrieene Nachfrage nach unserem Befinden. Ab und zu einmal lässt der Bassist Ox ein gruseliges Fauchen tief in der Kehle hören, und kündigt in fast nicht verständlichen Worten an, was wir als nächstes zu erwarten haben. All unsere Sinne sind für die nächste Zeit in der Hand der Monster. Wir starren gebannt auf die Bühne. Der mumifizierte Gitarrist Amen nimmt unsere Faszination für Finsterwelten eher von der humorvollen Seite und bleckt uns immer wieder die Zunge, die lang und rosa zwischen den schmutzig grauen Balsambinden auf und ab wippt. Für einen vor tausenden von Jahren gestorbenen Pharaonen ist er noch sehr agil- ständig hüpft er mit seinem Instrument behände auf der Bühne herum. Mister Lordi selbst kann sich zwar aufgrund seiner Panzerung und Schuhe nicht so viel und flink bewegen- aber was er ausdrücken will, zeigt er mit seiner Streitaxt, seinem in Einzelteilen vorgeführten Plastikleichnam und seiner Kettensäge. Man sollte sich vor ihm in Acht nehmen... vorzugsweise dass man nicht nass wird, denn die Kettensäge ist in Wirklichkeit eine getarnte Wasserspritze. Meine andere Begleiterin Nina pflegt zu sagen, dass Horrorfilme in Wirklichkeit nur zur „lustigen“ Unterhaltung dienen sollen. Ein Lordi-Konzert ist für mich in diesem Sinne ein dreidimensionaler Horrorfilm und sollte tatsächlich nur von entsprechend starken Gemütern besucht werden, welche den schwarzen Humor der Monsterrocker als solchen erkennen, verarbeiten und genießen können.

Bei der Musikauswahl gedenken die Höllenkreaturen all ihren bisher veröffentlichten Alben. Der Stil ist durchgehend gleich, was vermutlich auch das Erfolgsrezept von Lordi ausmacht: Ein vom Schlagzeug und Mr. Lordis tiefer, brüchiger jedoch trotzdem kraftvoller Stimme dominiertes teuflisches Krachwumm, das irgendwie immer noch eine einprägsame Melodie besitzt und dessen oft bluttrinkender, doch mit einer positiven moralischen Botschaft zwischen den Zeilen versehener, Text zum Mitgrölen auffordert.
„Would you love a monsterman, would you understand beauty of the beast?!” fragt Mr. Lordi in einem seiner Songs. Die Fans singen jedes Wort mit- ich auch. Ich schreie es regelrecht. In dieser Hölle gibt es Leben, und zwar positives. Mir geht es gut dabei. Ich bin wie gesagt auch ein Monster- und hege zum ersten Mal seit langem die Hoffnung, dass die Gesellschaft in Zukunft durch das Fremde und Angsteinflößende an meinem Körper durchschauen und dahinter erkennen möge, was ich als Mensch zu bieten habe...
Schließlich und endlich- wir haben den ganzen Abend darauf gewartet- kommt das Lied, was seit diesem Frühjahr einen ganzen Kontinent (hoffentlich) zum Rocken bringt. Keyboarderin Awa gibt auf ihrer magischen Orgel nur einen Akkord vor- das Publikum weiß, was ihm blüht. Ein Schrei aus zweitausend Kehlen überrollt die Halle wie eine gigantische Welle. Doch Zombiefrauen wissen, wie man bei Normalsterblichen die Spannung ins Unermessliche steigert... und zwar schon durch so simple Dinge, wie die Orgel vorerst schweigen zu lassen...

„HARD ROCK HALLELUJAH!” röhrt Mr. Lordi endlich und legt sich ein letztes Mal an diesem Abend ins Zeug, um seine A-rock-alypse für uns Wirklichkeit werden zu lassen. Seine (im übrigen naturgewachsenen) langen schwarzen Haare kleben schon verschwitzt am Monsterkopf. Nach der sehr gelungenen Nummer hilft auch alles Geschrei der Zuschauer nichts mehr... die geliebten Ungetüme müssen sich in ihre Särge bzw. den Tourbus zurückziehen. „Die können doch nicht länger spielen wegen der Kostüme,“ erklärt meine Begleiterin mir nach der etwa einstündigen Show. Schade, aber verständlich. Schließlich haben die finsteren Gesellen uns jede Minute ihrer Anwesenheit in ihren Bann gezogen... irgendwann muss es genug sein.
Durch ein paar mysteriöse Umstände hatte ich das Glück, mich noch persönlich von den Höllenboten verabschieden und für den tollen Abend bedanken zu können. Die Monster freuten sich über das Feedback- und plötzlich lächelte KITA, der trommelnde Alien, mich an. Das freundliche Untier kannte mich ja eigentlich nicht persönlich, also nehme ich an, es war happy, dass sich jemand mit Rollstuhl extra für seine Band ins Getümmel stürzte. Denn der Alien schüttelte mir die Hand und sprach: „It’s especially nice to see YOU here.“ Es ist besonders schön, DICH hier zu sehen. Na so was! Manche Menschen mögen mich ja dafür zur Hölle wünschen, dass ich in kein vorgezeichnetes Raster passe... aber die Hölle meint es gut mit mir!


Friederike A.Hesselmann
*) Namen geändert
 
 
 
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