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Interview mit unserem Autoren Kevin Halgrey

JC: Was ist für Dich ein Künstler?

Kevin: Ein Künstler... Ich denke, ein Künstler ist jemand, der seine Träume lebt. Denn ohne die könnte er wohl nichts fabrizieren.

JC: Siehst Du Dich dann als Künstler?

Kevin: Um ehrlich zu sein, ja. Auch wenn es vielleicht eingebildet klingt.

JC: Woher schöpfst Du Deine Inspiration?


Kevin: Oh Gott... *lacht* Es kommt immer darauf an, um was es sich handelt. Wenn es sich um Dinge wie die Kolumne handelt, nehme ich die Ideen meist aus dem Alltag. Bei Fan Fictions zum Beispiel ist das wieder etwas anderes.
Ich bin sowieso eher ein Mensch, der nach Gefühl handelt. Daher kommt auch manchmal meine Inspiration. Wenns mir schlecht geht, schreibe ich eher etwas trauriges, wenn ich gut drauf bin, etwas anderes. Aber das hat, glaube ich jeder. Aber ich schöpfe aus so vielen Dingen meine Inspiration... Das kann ein Film sein, eine Begebenheit an sich, oder auch einfach ein Lied, das mir im Radio über den Weg läuft. Und wenn meine Gedanken dann mal verrückt spielen, kann sich meine Tastatur nicht mehr halten.

JC: Worüber schreibst Du am liebsten?

Kevin: *fängt an zu grinsen* Wenn ich den ersten Gedanken nehmen sollte, fiele mir eine süße Titulierung eines Freundes ein, aber nein. Wenn ich darüber nachdenke schreibe ich sehr gerne über Gefühlsregungen. Das heißt, ich schreibe meist Geschichten, in denen es auf Gefühle ankommt. Ich liebe es, Gefühle in ihre Einzelteile zu zerlegen und mich in ihnen zu verlieren. Allerdings hat das auch nicht immer bloß positive Aspekte...

JC: Wie bist Du überhaupt zum Schreiben gekommen?

Kevin: Um ehrlich zu sein fing das schon damals in der Schule mit den üblichen Aufsätzen an. Ich schrieb sie gerne. Und später so im Alter von... 15 glaub ich kam es dann zu den Geschichten, die ich schrieb. Eigentlich bin ich den Traum, jemals ein Buch zu schreiben und veröffentlichen, seit meinem 17. Lebensjahr nicht mehr los geworden und hege ihn heute noch. Ansätze gab’s, aber... Bisher verliefen sie leider im Nichts. Aber wer weiß... Einen bestimmten Grund gab es für mich allerdings nicht, zu schreiben. Ich habe es einfach getan...

JC: Und woran arbeitest Du gerade?

Kevin: Derzeit sind es parallel drei Fan Fiktions, wovon eine schon weit über 150 Seiten in Word reicht, die andere besteht aus etwa 50 Seiten und die dritte dümpelt noch vor sich hin... Zumindest sind das die drei Geschichten, an denen ich kontinuierlich arbeite. Zwischenzeitlich kommt’s aber doch mal zu ein paar Kurzgeschichten, die ich mal schreibe, wenn mir danach ist. :-)

JC: Welchen Autor würdest Du gerne einmal mit Fragen löchern?

Kevin: Christopher Paolini! Ich hätte da zwar auch noch J.K. Rowling im Kopf, aber bei ihr wüsste ich wohl nicht, welche Fragen ich ihr stellen sollte.

JC: Und was würdest Du Paolini als erstes fragen?

Ich würde ihn fragen, welche Gedanken er im Kopf hatte, als er „Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter“, schrieb, da andere Kinder in diesem Alter eher andere Dinge im Kopf haben, als die in der Geschichte behandelte Thematik.

JC: Für alle, die „Eragon“ nicht gelesen haben - was ist denn so anders an der Thematik?


Kevin: Sie hat sehr viele erwachsene Aspekte, wie Krieg, tiefe Freundschaften, Konsequenzen für das jeweilige Handeln. Das sind alles Dinge über die ich mir in diesem Alter nie wirklich Gedanken gemacht habe, er aber anscheinend schon.

JC: Wenn man Dich verbannen würde und Du dürftest wählen ÔɆ einsame Insel oder (möglicher Weise bewohnter) fremder Planet?

Kevin: Einsame Insel

JC: Was würdest Du an diesen Ort mitnehmen? Du darfst jeweils nur ein Buch, einen Film und eine CD wählen.

Kevin: Buch: Harry Potter und der Feuerkelch - Ich kriege einfach nicht genug davon, DVD: The Breakfast Club - ein absoluter Kultfilm, wie ich finde. und an CD... Hm, Ich glaube ich würde eine Space Night CD mitnehmen mit schöner, ruhiger Chill out Musik, da ich ohne sie nicht leben kann.

JC: Was sind für Dich die Ideale eines Künstlers?

Kevin: Beharrlichkeit, Ruhe und Konsequenz! Beharrlichkeit, weil ich zum Beispiel ohne diese nicht arbeiten könnte. Ruhe, das ist der gleiche Grund. Und Konsequenz weil ich denke, wenn ein Künstler nicht konsequent ist, bekommt er gewisse Dinge nicht fertig. Manchmal ist einem das zwar erlaubt, denke ich, aber manchmal sollte man schon durchgreifen und an etwas dran bleiben. Allerdings steckt in jedem Künstler auch ein wenig der Chaot und ich denke, das ist auch sehr wichtig

JC: Wo siehst du Dich in 10 Jahren?


Kevin: Oh... Um ehrlich zu sein sehe ich da zwei Wege. Entweder nehm ichs wie River Phoenix, indem ich sage: "Ich gehe lieber freiwillig, als nur noch geduldet zu werden" - wobei ich hier anmerken muss, dass dieser Weg schon irgendwie feige ist. Oder ich habe es vielleicht geschafft, aus meinem Leben endlich etwas zu machen, da es da im Moment noch nicht sehr rosig aussieht. Und wer weiß vielleicht hab ich ja bis dahin meinen Traum vom eigenen Buch erfüllt

Kevin über:

Freiheit - Wunschdenken
Mut - hätte ich gern öfters
Öffentliche Verkehrsmittel - *lach* Ich kann keine Busse mehr sehen.
Glück - Bin in dem Bereich teilweise nur sehr wenig beschenkt damit.
Wahnsinn - Chaos
Letzter Traum - ist zerplatzt
Sehnsucht - Gefühlschaos


Das Interview führte: Esther Klung
 
 
 
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